Freitag, 18. September 2015

Action Project: Biodiversitäts Camp vom 11. - 13. September 2015


 
 
Los gings am Freitag, 11. Sept.:

Nach und nach trafen alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen unseres ersten Biodiversitäts Camps ein. Wir waren vier Studenten im Organisationsteam und wir hatten vier Gäste dabei, die mit uns gemeinsam... aber wartet, zuerst haben wir einmal gegessen!

Unsere Speisen bereiteten wir selber zu, in der Speisesaal-Küche unserer Unterkunft. Und zwar ausschließlich mit Bio-Zutaten, hehe! So hatten wir nicht nur Nahrungsmittel im Essen, sondern kostbare Bio-Lebensmittel, die meist sogar in der Region Oberösterreich produziert wurden.
Das Leben war im Essen und um uns. Untergebracht im Schnatterhof der Familie Doblhamer in Lambrechten (Bezirk Ried i.I.), hörten wir während dem Abendessen die Weidegänse draußen laut schnattern.

Los gings mit der Begrüßung, Kennenlernrunden und der Programmvorschau für die nächsten zwei Tage. Nachdem das "Offizielle" schnell erledigt war, konnten wir zu den spaßigen Sachen übergehen. Mit noch immer vollen Mägen vom super Abendessen, machten wir einen Sitzkreis im Matratzenlager, sangen Lieder mit Gitarrenmusik und hatten viel zu lachen.

der zweite Tag, Samstag 12. Sept.:

Früh morgens ging es müde aber motiviert schon wieder weiter. (Oh, die Nachtruhe einzuhalten hätte wohl doch einen Sinn!) Nach einem stärkenden und wärmenden Frühstück starteten wir los mit zwei Workshops. Unsere Organisatorinnen Nina und Sandra leiteten uns durch die Themen der Biodiversität und des Living Planet Reports des WWF. Die überaus interessanten und teils auch beunruhigenden Nachrichten daraus und die Faszination über die Biodiversität und die Verbundenheit von Ökosystemen inspirierten die Diskussionsrunde danach. Wir waren froh, dass wir eine so junge Gruppe waren, die die Wertschätzung der Natur und ihren Schutz teilte. Ein jeder brachte sein eigenes Wissen und eigene Erfahrung mit ein und wir waren motiviert, was für den Naturschutz zu tun!

Danach erforschten wir die Natur vor unserer Haustüre: Ausgerüstet mit Becherlupen und Kameras, warfen wir unsere Blicke auf die Tierarten rings um unsere Unterkunft. Dabei konnten wir einige Spinnen, Schmetterlinge, Schnecken, Frösche und Heuschrecken entdecken. Die Fotos und die Funddaten der jeweiligen Arten wollten wir dem Citizen Science - Projekt "naturbeobachtung.at" zur Verfügung stellen. Aber dazu mehr am Sonntag.

Nach den Entdeckungen am Vormittag und nach dem Mittagessen, machten wir uns auf den Weg nach Ering am Inn, zum Europareservat am Unteren Inn. Aufgestaut von Laufwasserkraftwerken, erzeugt der Inn in einem mehrere Kilometer langen Gebiet zwischen Braunau am Inn und Obernberg am Inn ein weit verzweigtes Auwaldgebiet. Gemeinsam mit einer Biologin beschäftigten wir uns genauer mit den Pflanzen- und Tierarten des Auwaldes. Dabei konnte sie uns sehr begeistert und detailreich über die verschiedensten Lebewesen etwas sagen und die zwei Stunden des Kurses verflogen sehr schnell!

Schließlich versuchten wir noch die Fundstücke unserer Exkursion am Rand des Auwaldes mit den Bestimmungsbüchern des Informationszentrums in Ering zu untersuchen. Gar nicht so einfach bei der großen Vielfalt an Erscheinungsformen in der Natur! Gemeinsam verabschiedeten wir uns und nahmen wieder Kurs auf Lambrechten, um unser Abendessen nach dem langen Tag genüsslich zu verdrücken!

Danach machten wir ein schönes, großes Lagerfeuer und unterhielten uns vortrefflich dazu: Wir sangen ein paar Lieder, grillten ein paar Brote und Käse und spielten Werwolf bis 2 in der Nacht. Sogar danach brauchten wir noch bis 4 in der Früh bis wir wirklich schlafen gingen, die Gespräche und Unterhaltungen waren noch zu interessant!

der letzte Tag, Sonntag 13.Sept.:

Bereits um 8 Uhr morgens begann unser letzter Tag mit dem Frühstück. Auf dem Programm standen noch ein Workshop von Christian über Wissenschaft und Citizen Science, wo wir unter anderem die Funde des Naturbeobachtens am Samstag in die Plattform "naturbeobachtung.at" eintragen wollten. Leider konnten wir uns nur ein Bild über die Plattform selbst machen, hatten dann aber keine Zeit mehr für die Dateneintragung.

Bevor unser Wochenende der Naturbeobachtung, Artenbestimmung, Workshops und Exkursionen in der Natur zu Ende ging, rundeten wir das Programm mit einem Spaziergang rund um den Schnatterhof ab. Am Ende gabs noch die Abschiedsrunde und das Wertschätzungsspiel "Rücken stärken". Dabei schenkten wir uns alle gegenseitig eine kurze Wertschätzungsnachricht.
Gestärkt durch das letzte Mittagessen fuhren wir alle wieder nach Hause und das Biodiversitäts Camp war vorbei.

Danke hier von meiner Seite (Christian) für die tolle Zeit gemeinsam an diesem Wochenende. Wir haben alle zusammengearbeitet und gelernt, mit Spaß und Gemeinschaft. Danke für die Inspiration und Unterstützung bei meinem Organisationsteam und danke an alle Teilnehmer*innen fürs Dabei sein! Ihr habt es ermöglicht! :-)

Mittwoch, 9. September 2015

Action Days EinFluss mit Eis!



Do 3.9.
Am Donnerstag ging es los mit den Action Days „EinFluss mit Eis“. 17 TeilnehmerInnen zwischen 15-23 Jahren + einem Hund trafen sich am Bahnhof in Ötztal. Von dort ging es mit dem Bus zu einem Campingplatz nach Imst. Die Zelte Im rasenden Tempo aufgebaut, denn mit uns kam leider auch der Regen. Nach einer kurzen Einleitung und Erklärung des Ablaufes der Action Days war es Zeit, dass sich die Gruppe besser kennen lernt. Spiele wie dem Gordischer Knoten, Mulitreiber, Have you ever…? und Psychiater sorgten schnell für eine ganz entspannte und spaßige Atmosphäre. Zum Glück gab es bei dem Campingplatz einen Aufenthaltsraum, so mussten wir nicht die ganze Zeit im immer stärker werdenden Regen verbringen. Mangels Kochmöglichkeiten mussten wir in ein nahe gelegenes Hotel ausweichen. Der restliche Abend war voll von interessanten und lustigen Gesprächen. So gingen wir dann an diesem ersten Tag der Action Days schlafen in teils nicht mehr ganz trockenen Zelten.

Fr 4.9.
Morgenapell war um 6:00 und ein Gesangstrio sorgte dafür dass auch ja keiner auch nur eine Minute länger schläft. Nach einem schnellen Frühstück im Morgengrauen machten wir uns zum Raftingunternehmen Lemmingtours auf. Dort wurden wir von Matze empfangen. Jeder bekam Neoprenanzug, Jacke, Schwimmweste und Schuhe. Bei der Imster Schlucht stiegen wir in zwei Boote ein. Ich glaube, es ist klar, was für einen Spaß wir beim Rafting hatten. J Gelegentlich kam es auch zu kleinen Seeschlachten zwischen den beiden Booten, die hauptsächlich aus „sich gegenseitigen mit Wasser bespritzen“ bestanden. Die Tour dauerte ca. 1 Stunde. Am Ende wurden wir wieder zurück zum Raftingunternehmen  gebracht, wo die lang ersehnten heißen Duschen warteten. Während der Wartezeit auf den Bus, erzählte Matze noch ein über die Bedrohung der Imst durch Kraftwerkprojekte und die Probleme mit der TIWAG. Es folgten zwei längere Busfahrten(zusammen ca. 2 Stunden) nach Vent. Im Haus Eberhard bezogen wir unsere Zimmer,  und nach dem wir unsere Zelte zum Trocknen aufhängen haben folgte dann auch schon der nächste Programmpunkt. Gebhard Tschavoll vom WWF unternahm mit der Gruppe eine kleine Wanderung ,in einer unheimlich schönen Landschaft und erzählte einiges zum Thema Staudammprojekte und deren Auswirkung auf die Umgebung. Der Tag wurde dann schließlich mit einigen Runden „Werwolf“ beendet.

Sa 5.9.
Auch heute wurde die gesamte Gruppe mit Gesang aufgeweckt.. Nach einem kurzen WarmUp und einer Reflexion des gestrigen Tages, erzählte uns Wolfgang über Gletscher. Die eigentlich geplante Wanderung zu einem Gletscher Vernagtferner musste leider aufgrund von Schneefall ab 2000m und Gewitter abgesagt werden. Nach einem kleinen Input in der warmen Stube ging es nach draußen wo Wolfgang uns die Spuren des Gletschers zeigte. Vor dem Mittagessen war noch Zeit für einen Abstecher in das kleine Naturpark Museum. Nach dem Mittagessen wurde gebrainstormt und geplant, wie wir unseren Flüssen und Gletschern helfen können. Am Abend wurde natürlich wieder bis spät in die Nacht „Werwolf“ gespielt.


So 6.9.
Der letzte Tag der Action Days kam so ziemlich für alle zu früh. Nach dem Frühstück haben wir alle zusammengepackt, und waren abreisefertig. Dann machte die Gruppe noch einen letzten kleinen Spaziergang, auch ein Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen.  Gegen 12:00 Uhr brachen wir dann mit dem Bus von Vent in Richtung Ötztaler Bahnhof auf. Alle TeilnehmerInnen sind dann wieder nach Hause gefahren und nahmen hoffentlich viele schöne Erinnerungen, neue Freundschaften, viel Information und Motivation von „EinFluss mit Eis“ mit nach Hause.

Die Action Days waren möglich durch Förderungen von der Umweltinitative Mutter Erde.

Freitag, 17. Juli 2015

European River Parliament- Erlebnisbericht

www.facebook.com/dejvdou?fref=ts
Das European River Parliament ist eine Jugendbegegnung, die sich für den Flussschutz auf EU-Ebene eingesetzt hat. Vom 8.-14 Juli 2015 verbrachten über 60 Jugendliche aus der EU, Georgien, Palästina, Israel undJordanien in Brüssel und arbeiteten die ganze Woche auf das große Treffen mit EU-PolitikerInnen hin um ihnen unserer Youth-Manifest zu übergeben.
Die ersten anderthalb Tage verbrachten wir damit um uns Kennen zu lernen und uns gegenseitig von runseren Aktionen und Projekten zu berichten. Die TeilnehmerInnen aus Osteuropa waren besonders engagiert, Georgien hatte mit insgesamt 19, die meisten Teams wovon 4 in Brüssel vertreten waren.
Mit den geteilten Erfahrungen von unsern Herausforderungen, Aktionen und den Problemen unserer Flüsse machten wir uns dann ans Arbeiten. In 3 großen Arbeitsgruppen erschufen wir ein Theaterstück, einen Flashmob und Ausstellungstag und ein Jugend-Manifest [Download] zum Thema Umweltschutz.





www.facebook.com/dejvdou?fref=ts

Bevor es am Montag den 13.7 dann ins Europäische Parlament ging, genossen wir am Samstag einen halben Tag in Brüssel, mit Pommes und Waffel, nachdem wir zum Mittag schon zum erst mal unsere Ausstellung in einem Park der Öffentlichkeit präsentieten. Wir hatten verschiedene Stadtionen und Flashmobs, wie eine Wand wo Passanten ihre

Statements zum Flussschutz auf kleine Papierfische schreiben konnten oder einen „Wave-Diving“ – Flashmob, bei dem alle ihre Wünsche für Flüsse aufschreiben könnten um dann von einem Fluss aus Jugendlichen getragen zum werden damit diese Wünsche auch wahr werden.

Sonntag ging es dann nach Ostende eine kleine Stadt an der Nordseeküste wo wir wieder unsere Ausstellung aufbauten, diesmal fest angebunden, denn das gute Nordseewetter ist sehr windig. Die Ausstellung alleine war aber nicht der einzige Grund warum wir ans Meer gefahren sind. In die Ostsee fließen viele große Flüsse in Westeuropa darum haben wir auch gemeinsam mit ein einigen Einheimischen einen Big Jump in die raue Nordsee gewagt, glücklicherweise war es die letzten Tage recht heiß gewesen und das Wasser dem entsprechen warm. Trotzt starker Strömung hatten wir sehr viel Spaß im Meer und den Wellen.

Am nächsten Morgen war es dann endlich so weit, nach einem etwas hektischen Start erreicht wir gerade noch den Bus und füllten diesen bis auf den letzen Zentimeter. Da bis in der Nacht zu vor die Finanzminister eine Sitzung hatten, waren die Straßen gesperrt und wir mussten bei einer anderen Haltestelle austeigen und noch unseren Weg durch das Europa Viertel in Brüssel bahnen bis wir endlich am Europa-Parlament angekommen waren. Den Vormittag verbrachten wir damit durch das Parlament geführt zu werden und bekamen interessante Einblicke in den EU-Politiker Alltag.
Die verregnete Mittagspause verbrachten wir in einem Kaffee bis es dann wieder zurück ins Parlament ging, diesmal aber nicht wieder in den Touristischen Bereich, sondern dort hin wo die Verhandlungen stattfinden.  Es war zwar nicht der große Plenarsaal sondern nur ein kleiner neben an, aber man konnte an der Atmosphäre spüren das hier große Politik gemacht wird. Langsam füllte sich der Raum zuerst nur mit uns Jugendlichen aber dann kamen auch einige Abgeordnete und Kommissar-Mitarbeiter unter anderem Alberto Parenti und Nicole Wanders-Wengler von aus der Kommission für Umwelt. Als es den Anschein nahm das es jetzt ruhiger werden würde standen auf einmal ein paar unserer jungen Umweltschützer auf und gingen lautstark durch den Raum, wir anderen die noch bei keiner Probe dabei waren bauchten auch ein paar Momente um zu verstehen das das Theater angefangen hatte. 
www.facebook.com/dejvdou?fref=ts
An mehreren Orten im Raum gleichzeitig wurden Szenen aufgeführt und das Publikum besonders die Politiker wurden mit einbezogen. Mit einem lauten „Listen“ (en), das 5-mal wiederholt wurde endete die Vorstellung und mit der anschließenden Stille bewegten sich die 3 Leserinnen des Jugendmanifests (siehe unten) auf die Bühne. Mit ruhiger und betonter Stimme lasen sie die Forderungen der Jugendlichen vor.
 

www.facebook.com/dejvdou?fref=ts
Im Anschluss wurde dazu Stellung genommen und Feedback gegeben. In einigen Punkten stimmte man von Seiten der Kommission zu und man lobte das Engagement der Jugend. Doch vor allem bei dem Punkt wie man den die Jugendlichen in Zukunft informieren könnte über die neusten Geschehnisse in der EU-Umweltpolitik gab es Uneinigkeiten und mit der Aussage das es sehr Technisch sei und nicht interessant abgetan. Einzig von der Seiten der Bathwater-Directive gab es eine Einladung sich an ihrer Facebook-Seite, wo sie regelmäßig ihre Fortschritte posten, aktiv zu werden.
Das Gesamtergebnis war durchaus positiv, man einigt sich darauf in Zukunft mehr zusammen zu arbeiten und das sich Politiker und Jugendliche regelmäßig über ihre Arbeit austauschen, indem zum Beispiel Jugendliche von ihren Aktionen und Projekten Berichten, welche dann von den Politikern an die Kommission als Best-Practice-Beispiele weitergeleitet werden.

Am Abend wurde dann noch ausgelassen gefeiert, bzw. traten die ersten schon wieder die lange Heimreise an. Am nächsten Tag brachen dann nacheinander alle TeilnehmerInnen nach Hause auf, mit tollen Erinnerungen und vielen neuen Freunden im Gepäck. 
www.facebook.com/dejvdou?fref=ts

Mittwoch, 10. Juni 2015

Clean-Up in Hainburg



Am 4.6 fand in Hainburg an der Donau ein kleines Clean-Up statt. Organisiert wurde es von SCI Österreich und Generation Earth, gefördert wurde es von eureProjekte.

 


Der Fußmarsch vom Bahnhof war zu unser aller Begeisterung ziemlich kurz, denn das heißt mehr Zeit in der Natur und weniger Stress am Abend wenn wir den Zug erwischen wollen. Doch ging es diese Mal nicht nur über Land sonder auch zu Wasser auf ein kleine Insel, wo normalerweise keine Menschen hinkommt, nur die Spuren von diesen. Auch in diesen scheinbar unerreichbaren Stück Natur schwemmt das Hochwasser den Müll von Fussaufwärts an. Auch wenn die Gruppe mit 9 jungen Menschen diesemal relativ klein war, war sie umso fleißiger und säuberte einen halben Tag lang  die ganze Insel  bis auf das letze Stück Müll. 



Am Ende wurde noch gemeinsam in den Fluss gesprungen zum abkühlen und um Stimmung für das European River Parlament zu machen, denn die Aktion war auch ein Beitrag zur Big Jump Challenge 2015. Gesprungen wird für den Schutz unserer Gewässer und dieser Sprung war noch mit der Forderung für müllfreie Flüssen und einer saubere Natur verbunden.


Freitag, 29. Mai 2015

Das 8. Seminar

Zu Pfingsten fand das 8. Seminar von dem Connect Empower Act-Programm statt. Das Seminar wurde von den TeilnehmerInnen selber auf die Beine gestellt und war nicht mehr teil von dem regulären Programm

Samstag
 „Wir sind hier glücklich ganz und gar, Essen und Trinken sind nicht rar, ach bleiben wir für immer da.“ ~ Viviane Tanzmeister
Ein spektakulärer Samstag am Hundsfußberg, startete mit  einem fulminanten Frühstück, nicht nur reichhaltig, sondern auch ökologisch vertretbar. Das Tagesprogramm entführte uns in einen interaktiven, mitreißenden Vortrag über endloses Wachstum im begrenzten Raum, bei dem viele spannende Diskussionen entstanden. Nach der mittäglichen Gaumenfreude, frohlockten wir dem pfingstlichen Feiertagswetter entsprechend im einzig beheizten Raum.
Am späten Nachmittag trugen „Wirtschaftsexperten“ in einer In einer Goldfisch-Podiumsdiskussion ihre Standpunkte zu dem Thema Wirtschaft und Komptabilität mit Nachhaltigkeit.
Obwohl wir mit der örtlichen bäuerlichen Bevölkerung Brücken bauen wollten, schafften wir es am Abend doch nicht mehr zum Song Contest- Public Viewing im Stadl. Stattdessen hatten einen gemütlichen Abend am Hundsfußberg.
Alles in allem war es ein informationsreicher, spannender Tag, bei dem wir alle viel gelernt haben.





Sonntag

Der nächste Tag unseres bereichernden Seminars begann mit einem Stationentheater , bei dem wir das Asylverfahren auf spielerische Art und Weise kennenlernten. Die Rollenverteilung wies jedem von uns einen bestimmten Charakter zu, sodass wir uns in der Lage eines/r AsylwerberIn, ExekutivbeamtIn oder SozialarbeiterIn wiederfanden. Auf diese Weise konnten wir uns hineinversetzten in die misslichen Lagen der Asylsuchenden, gleichzeitig bekamen wir einen Einblick in das langwierige, komplizierte Asylverfahren.
Am Nachmittag, besuchten wir die hundsfüßischen Wasserbüffel und bekamen danach internationalen Besuch von aus dem Irak und Syrien stammenden AsylwerberInnen die in einem Ort ein paar Kilometer weiter untergebracht sind. Trotz leichter Sprachbarriere mit wenigen Fetzen Arabisch auf der einen Seite und einem gerade erst begonnen Deutschkurs unterhielten wir uns ziemlich gut. Bis in die späte Nacht wurde gesungen und getanzt, gelacht und gefeiert, gegessen und  genossen.

Sowohl Besucher als auch Gastgeber waren am Ende des Tages müde des vielen Tanzens aber auch vollkommen  zufrieden als sie sich schlussendlich in die Daunen warfen.


Montag

In der Früh herrscht schon leichte Aufbruchstimmung da die ersten schon zum Mittag fahren werden. Am Vormittag haben wir das Wochenende noch einmal zusammen gefasst und uns auf die Suche gemacht nach unserer Rolle im Wandel.

Anschließend haben wir uns auf die Suche nach neuen Projekten gemacht und nach konkreten Aktionen gesucht die wir in der nächsten Zeit gemeinsam angehen wollen.
Abschießend wurde dann noch schnell aufgeräumt und für einen kurzen Moment konnten wir auch ein bisschen in der lang ersehnten Sonne dösen und uns ein bisschen von dem aufregenden Wochenende erholen als wir auf den Zug warteten.

Dienstag, 26. Mai 2015

Action Leader Training Teil 3 - diesmal im Pusterwald!

Guten Morgen, guten Nachmittag, guten Abend meine Damen und Herren.


Wir befinden uns hier am entlegensten Winkel der Steiermark, irgendwo hoch oben im Norden, mitten in den Bergen. (im Pusterwald).

In einer kleinen Holzhütte, ohne W-LAN und Handyempfang, fernab jeglicher Zivilisation, fand vom 30. April bis zum 2. Mai nämlich das dritte, und somit letzte, Treffen des diesjährigen Action Leader Training-Jahrgangs statt.

Das Wochenende war dem Thema der Nachhaltigkeit gewidmet und neben einem spannenden Workshop mit einer Mitarbeiterin des WWFs, haben wir zum Beispiel den Bauernhof direkt nebenan erkundet. Auch einen Workshop zum Thema „public speaking“ hat es gegeben, der uns bei unseren Projekten bestimmt noch nützlich sein wird. Denn, nur weil das Action Leader Training nun langsam zu Ende geht, hört unser Engagement noch lange nicht auf!

Zwar war dieses Wochenende voll mit melancholischer Lagerfeuer Stimmung, aber auch mit Zukunftsvisionen, Kraft und Energie und vor allem mit ganz, ganz, ganz viel Inspiration! So viel Inspiration, dass die Luft zu flimmern schien (trotz Schnees) weil die ganzen Ideen sich in unsichtbaren Bahnen, miteinander verbanden und fröhlich tanzend von Mensch zu Mensch hüpften, nur um im Kopf des anderen gleich noch ein Feuerwerk mehr explodieren zu lassen.

Ja, es war eine aufregende Zeit, dieses ganze Training. Es gab Höhen und Tiefen und wir haben alle gelernt, dass ein Projekt nicht von heute auf morgen entsteht. Zur selben Zeit aber, hat man uns alles Notwendige gegeben, was man dazu braucht um die Veränderung, die man sehen möchte, selbst in die Hand zu nehmen und deswegen bin ich mir ganz sicher, dass unsere Projekte auch bald Früchte tragen werden und dass wir gemeinsam alles schaffen können!

Dienstag, 5. Mai 2015

BIG NEWS

Bei uns hat sich in den letzten Monaten viel getan und wir haben nun eine große Ankündigung für euch! Wir ändern unseren Namen von "YTAE - Youth Taking Action for the Earth" zu "Generation Earth”. 

Seit wir uns 2010 unter dem Namen YTAE (Youth Taking Action for the Earth) gegründet haben, hatten wir immer wieder Schwierigkeiten mit diesem Namen. Wir haben immer mehr festgestellt, dass die Abkürzung YTAE sich sehr schwer aussprechen lässt wenn man sie noch nicht gehört hat und umgekehrt, dass niemand weiß, wie man YTAE schreibt wenn man es noch nicht gelesen hat. Öfters wurden wir zum Beispiel schon ÜTE oder ITA genannt. Um den Namen immer ganz auszusprechen oder auszuschreiben ist „Youth Taking Action for the Earth“ leider zu lang und wird zum Beispiel von keiner Zeitung gedruckt.
Deshalb sind wir langsam zu dem schwierigen Entschluss gekommen uns neu zu benennen. Mit dem neuen Namen werden wir nicht nur unsere Außenkommunikation vereinfachen und verbessern, sondern auch noch mehr Menschen auf der ganzen Welt erreichen und mitreißen.

Nach einem langen und herausfordernden Prozess kamen wir schließlich zu dem Entschluss: unser neuer Name ist “Generation Earth”! 
Dieser Name symbolisiert sowohl, dass wir die Generation sind, die einen respektvolleren Umgang mit der Erde entwickeln will, als auch, dass wir von einer Hand von Jugendlichen, zu einer ganzen Generation von “Changemakers" herangewachsen sind und dass wir weiterhin wachsen und für die Erde aktiv sein werden!

Obwohl es schwierig war, sich von dem Namen YTAE und den mit ihm verbundenen Erinnerungen zu trennen, sind wir froh über unseren neuen Namen. Außerdem freuen wir uns auf all die neuen Erlebnisse die wir unter dem Namen “Generation Earth” machen werden. 
Wer wir sind, was wir tun und was uns am Herzen liegt, daran kann niemand rütteln. Unsere inneren Werte und Gruppenideale, Ziele und Pläne sind immer noch die gleichen. 

Wir sind zuversichtlich, dass wir mit “Generation Earth” einen Namen gefunden haben, der es uns ermöglicht diese Gruppenidentität leichter nach außen zu tragen und der Welt zu zeigen wer wir sind. 

Wir hoffen, ihr freut euch mit uns und werdet auch weiterhin Teil unseres Weges und unseres Netzwerkes sein, denn das ist es worauf es wirklich ankommt. 

Schau dir doch auch unser Video zu dem Thema an :)